Jüngstenschein - Ostern 2004
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Osterferien mal ganz anders!

Unser Ulli hat es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, aus 12 "Landratten" ausgewachsene Piraten zu machen.
Die Bedingungen waren äußerst hart. Das Wetter - des Seglers Freund und Feind - spielte in der ersten Woche der Osterferien überhaupt nicht so mit, wie geplant. Regen und Sturm fegten über das große "Kaarster Meer", somit blieben die Boote in den ersten beiden Tagen in der Halle.

Nach 3 Tagen grauer Theorie gab es für die Kids jedoch kein Halten mehr. Man wollte trotz Regen jetzt endlich aufs Wasser. Es wurde ein harter Ritt durch Wind und Wellen. Kaum waren die ersten Optis im Wasser kam Sturm, Hagel und Regen auf und die Kids wurden förmlich vom See gefegt. Einige schafften es bis ans rettende Ufer, andere übten bereits ausgiebig das kentern (auch das muss man schließlich wissen). Es gab keine Zeit Bilder zu machen, denn sofort wurde eine große Bergungsübung durchgezogen. Alles lief glatt. Zuerst wurden alle Seemänner aus dem Wasser gezogen und zum trocken legen an Land gebracht. Anschließend wurden die Optis noch vom See geholt.

Wer jetzt glaubt, dass den Piraten nach diesem Abenteuer die Lust am segeln vergangen war, hat sich geirrt. Die Kids entschlossen sich zwar erst die Theorie zu machen und das Segeln auf die 2. Woche mit hoffentlich besserem Wetter zu verschieben, aber es wollte keiner aufgeben.

Nach einer Woche stand dann die theoretische Prüfung an. Der ein oder andere hat in der Nacht zuvor sein Optibuch unters Kopfkissen gelegt, um die vielleicht noch vorhandenen Lücken zu schließen. Nach harter aber fairer Prüfung bei Ulli und Heinz waren zwar alle fix und fertig aber glücklich.
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Nach den 2 Ostertagen hatten alle sich gut erholt und die 2. Woche auf See konnte endlich in Angriff genommen werden. Auch das Wetter spielte jetzt mit, die Sonne lachte und der Wind kam wohl dosiert für junge Segler. Die Seeluft machte aber auch ganz schön hungrig. So musste der ein oder andere Schiffskoch her um die Kids bei Kräften zu halten. Die Fütterung der Raubtiere war gar nicht so leicht, aber das Küchenpersonal war nach kurzer Zeit so gut eingespielt, dass sogar Menübestellungen für den nächsten Tag entgegengenommen wurden.

Der letzte Tag kam und mit ihm die praktische Prüfung. Alle die sich der Prüfung stellten, schafften auch diese Hürde und dürfen von nun an als Piraten der Meere ihr Unwesen treiben.

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Den Kids aber auch den Eltern haben diese beiden Wochen richtig Spaß gemacht. Der Service war gut und der Trainer war spitze!!!!!!!!!!!!

Trotz Ferien hatte man noch so richtig was gelernt. Sogar kleinere Reparaturen hatte man voll im Griff. Um sich das lästige Anlegen zu ersparen, wurden diese direkt auf Hoher See erledigt.

Auch an dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Ulli ganz herzlich bedanken, der seinen Urlaub investiert hat und mit viel Geduld und Nervenstärke unseren Kindern das Segeln beibrachte.

Zum Schluss noch einige Bilder von den Piraten der Meere

Impressionen
Um ein Bild in seiner ganzen Pracht ansehen zu können, bitte einfach auf Bild klicken.
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