Training in Medemblik 2011
Gruppenbild

Training in Medemblik - endlich war es soweit! Früh morgens trafen wir uns am Kaarster See, um an sich "nur noch" die Hänger anzuhängen. Nach einigen kleinen technischen Problemen konnten wir mit einer Stunde Verspätung endlich starten. Die Autobahn war frei und somit trafen wir nach 3 Stunden Fahrt im Regattacenter in Medemblik ein. Zügig hangten wir die Boote ab, bauten sie auf und ließen das Moterboot zu Wasser. Das Grundlegende war erledigt. Bevor es jedoch endlich aufs Wasser ging, stärkten wir uns mit unseren Lunchboxen. Bei gutem Wind und strahlendem blauem Himmel absolvierten wir unsere erste Trainingseinheit. Durch selbstgekochtes Essen liesen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen waren wir um kurz vor 10 auf dem Wasser und die Crews segelten sich erst einmal in Ruhe ein. Das Wetter war wieder top, jedoch hatte der Wind ein wenig mehr sein können ... Doch dieser ließ bei der zweiten Trainingseinheit am Nachmittag nicht lange auf sich warten. Bei knackigen 4-5, in den Böen gute 5, fuhren wir gegen die drei Teams vom Düsseldorf Yachtclub Rennen. Kenterungen von allen 5 Teams verdeutlichten die Wind- und Wellenbedingungen. Müde und erschöpft fuhren wir gegen späten Nachmittag in den Hafen.
Boot
Der Tag war für alle anstrengend, brachte einen Ruderverlust und einen kaputten Spie von Michaela und Lars mit sich, aber dennoch kann ich sagen, dass es aus meiner Sicht ein gelungener Trainingstag war. Laut Wetterbericht sollte nun der Wind von Tag zu Tag zunehmen und so kam es auch. Am Samstagmorgen vergrößerte sich unsere Trainingsgruppe durch Bernadette und Lina, also zu mindestens Personen mäßig. Boots mäßig hatten wir durch den Ruderverlust der Ohlala nur noch 2 einsatzfähige Boote. Der Wind am Vormittag war perfekt um Speedvergleiche und Feinheiten anzugehen. Nachmittags nahm der Wind auf gute 5 Windstärken zu und bot uns beste Segelbedingungen. Der einzige Wehmutstropfen fur Laura und Gordon war, dass man einen klaren Unterschied zwischen einem neuen 420 und Ihrem Vereinsboot erkannte. Für die beiden war es unmöglich auf der Kreuz mit Bernadette und Lina mitzuhalten. Trotz Mangel und nicht allzu perfektem Speed machten sie das Beste aus den Wind- und Wellenbedingungen und heizten über das Ijsselmeer. Nach diesem langen und anstrengendem Trainingstag kochten wir uns in unserem Bungalow zu aller erst eine großer Portion Nudeln mit dreierlei Saucen. Müde setzen wir uns auf die Sofas, schauten uns kurz ein paar Segelfotos vom Tag an und ließen den Abend mit einem Teil von Schlag den Raab ausklingen.

Für den letzten Trainingstag stärkten wir uns noch ein letztes Mal gemeinsam beim Frühsü.ck, bevor es dann hieß Good Bye Bungalow. Pünktlich fuhren wir aufs Ijsselmeer hinaus, um die restliche Zeit auf dem Wasser auszunutzen. Bei guten 4 Windstärken ging es auf die Kreuz, um Trapezsegeln zu üben. Schneller als gedacht, mussten wir unsere letzte Trainingseinheit durch ein plötzlich auftretendes Gewitter beenden. Bei Sturmböen und ordentlichen Regengüssen packten wir die Boote und das Motorboot zügig auf die Hänger. Alles gepackt, fuhren wir wieder zurück nach Deutschland.

Im Gesamtfazit kann man sagen, dass wir super Bedingungen zum Segeln hatten und sich die Crews hoffentlich in ihren seglerichen Fähigkeiten verbessern konnten.

Bericht von Barbara Nüß

   
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