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| Regatta-Optis noch mal gut in Form |
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Aufbruch ziemlich pünktlich um zwölf Uhr. Es ist Samstag, der 25. September 2004.
Die Boote sind schon seit Mittwoch aufgeladen. Jetzt noch ein letzter Check. Mirkos Horrorvorstellung: Am Elfrather See steht ein Boot ohne Schwert oder Ruder da.
Also heißt es, alles noch mal abzählen - und festzurren!
Dann nehmen wir Kurs Richtung Krefeld-Uerdingen. Das Ziel unserer Fahrt trägt den treffenden Titel "OPTI-SAISON-ENDE". Die Regatta-Gruppe der KSC-Optis ist mit fünf Booten in der B-Klasse gemeldet.
Der Wettergott meint es gut mit uns - ein herrlichen Herbsttag! Und ein wohl verdienter Lohn, denkt man an die anstrengende Saison. (Wir erinnern uns: im Juni hatten die Optis bei Sauwetter noch einen echten Härtetest zu bestehen. Alles unter dem Motto:" Xantener Nordsee ist Mordsee!")
Die fünf jungen Segelsportlerinnen und -sportler haben sich Ihre Aufregung bislang nicht anmerken lassen.
Das wird schlagartig anders, als wir einen Blick auf das Starterfeld werfen. Insgesamt 56 Optis sind gemeldet! Bei dem Getümmel einen guten Start hinzulegen, dürfte gar nicht so einfach werden.
Doch lange Zeit zum Nachdenken bleibt nicht. Die Boote müssen abgeladen und aufgetakelt werden. Mirko prüft alle Boote kritisch, nimmt jedes Bändsel unter die Lupe und gibt letzte Tipps zur Trimmung.
Dann geht es auch schon los. Die 32 Boote der B-Klasse überqueren in gebührendem Abstand vor der folgenden C-Klasse die Startlinie. Der Wind ist recht ordentlich. Ganze vier Runden sind zu absolvieren. Und die haben es in sich.
Beim Umfahren einer langgestreckten Insel zeigt das Revier immer wieder seine Tücken.
Man braucht schon eine gute Spürnase, um bei den wechselnden Windverhältnissen den richtigen Kurs zu finden. Bis zur Ziellinie wird hart um jede Positionen gekämpft. Am Ende dürfen sich alle freuen, dass sie gut durchgekommen sind.
Genug für heute! Am Sonntag soll es mit zwei Wettfahrten weitergehen. Dann ist am nächsten Morgen aber erst mal Startverschiebung angesagt. Wo bleibt der Wind? Als er sich schließlich doch noch zeigt, reicht es zwei spannende Wettfahrten auf einem auf zwei Runden verkürzter Kurs. Die jungen KSC-ler nutzen das laue Lüftchen klug und vor allem geduldig aus.
Sarah erkämpft sich im letzten Durchgang sogar einen phantastischen 2. Platz. Im Gesamtergebnis reicht das für Rang 5. Ein Erfolg der um so höher zu bewerten ist, als die übrigen Spitzenplätze ausnahmslos von den Lokalmatadoren des Segelklub Bayer Uerdingen belegt wurden. Laura, Eva, Felix und Richard konnten sich zum Abschluss auf den Positionen 21 und 22 sowie 24 und 25 in die lange Ergebnisliste der Regatta eintragen. Klar, dass sich bei der Siegerehrung ein bestens gelauntes Team präsentierte.
Fazit nach diesem Wochenende: "Schade, dass die Saison 2004 schon zu Ende geht!"
Doch die Saison 2005 kommt bestimmt. Und darauf freut sich die Regatta-Gruppe der Optis schon jetzt.
Bericht von
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