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Als unsere Tochter Sarah im vergangenen Frühjahr den praktischen Teil des Jüngstenscheines machte, teilte Ulli ihr den Opti "BLESSHUHN" zu. Auf der Suche nach der Bedeutung dieses Namens fanden wir in "Das Reader´s Digest Buch der Vogelwelt" Informationen über das Blesshuhn:
Das Blesshuhn, der Opti des Kaarster Sees bevorzugt offene Wasserflächen und ankert gerne an gut geschützten Stellen. Bei der Regatta streckt er sein Bug in Richtung Ziel, bis er fast das Wasser berührt.
Die angriffslustigen Optis mit ihrem ausgeprägten Reviersinn gehen oft zänkisch aufeinander los. Stößt eine VB Jolle oder ein 4-20ger auf eine Gruppe Optis zu, sausen die Optis segelflatterd über die Wasseroberfäche und lassen eine Sprühwolke hinter sich. Daraus ist die Geschichte entstanden, sie spritzen den gegnerischen Booten Wasser aufs Deck und vertreiben sie so.
Im Winter ziehen Blesshühner in die großen Bootshäuser am Kaarster See, die ihnen Deckung bieten, und bilden an eisfreien Stellen auffällige Opti-Versammlungen, auch am Rande oder Inneren von Großstädten.
Am Kaarster See, einem ihrer bekanntesten Winterquartiere in Europa, wo sie auch Belchen genannt werden, zerlegte man früher Tausende in der so genannten Belchenausschlachtung.
Blesshühner, den Namen haben sie von ihrem weißen Rumpf, der sich scharf vom blauen Wasser abhebt, sind auf dem Wasser aüsterst wendig und können wie Teichhühner mit dem Segel ganz untertauchen, so dass nur noch das Schwert herausragt. Die Nahrung: Blesshühner ernähren sich auf dem Wasser von Vorfahrt nehmenden Booten und allen Dingen, die über Bord gegangen sind.
Sarah, Steffi und
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