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Knall Bum
Lang, lang ist es her, dass man eine Prüfung für Seenotsignalmittel machen konnte. Die letzten Prüfungen fanden im Jahre 2005 statt. Das hat sich nun geändert: seit dem 1. Januar 2008 gibt es eine neue Prüfungsordnung für den Fachkundenachweis (FKN) für Seenotsignalmittel.
Die Prüfung soll zeigen, ob der Bewerber ausreichende Kenntnisse im Umgang mit Seenotsignalmitteln hat und sie auch praktisch anwenden kann. Für den theoretischen Teil gibt es 4 verschiedene Fragebögen mit jeweils 15 Fragen. Der gesamte Fragenkatalog besteht aus 60 Fragen. Zur Beantwortung der 15 Fragen hat man 30 Minuten Zeit - also eine schnelle Prüfung.
Für jede Frage gibt es maximal 2 Punkte, bei vollständiger Beantwortung macht das also zusammen maximal 30 Punkte. Hat der Prüfling 24 oder mehr Punkte erreicht, kann er sich für den theoretischen Teil schon mal auf die Schulter klopfen. Eine mündliche Prüfung bei weniger Punkten gibt es nicht.
Für den praktischen Teil stehen insgesamt 5 Aufgaben zur Verfügung, von denen der Prüfer 4 auswählt und von denen der Prüfling 3 ausreichend beantworten muss. Hat der Prüfling auch das geschafft, dann gilt die Prüfung als bestanden.
Und nun das Beste: die Fachkundeprüfung ist im Rahmen einer Sportbootführerschein-Prüfung kostenlos (in Zahlen: 0,- Euro). Und wer seinen SBF-Binnen und/oder SBF-See in der Zeit von 2005 bis 2008 schon gemacht hat, der kann im Rahmen einer SBF-Prüfung die Fachkundeprüfung auch nachträglich kostenlos ablegen.
Wofür es bisher noch keine neue Prüfungsordnung gibt und damit auch keine Prüfung abgelegt werden kann ist die Sachkundeprüfung für die Signalpistole. Hier wartet der DSV noch auf Gesetzesänderungen im Waffenrecht.
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