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Skippertraining auf dem Ijsselmeer Der KSC Kaarst bot in der Zeit vom 13.05. – 16.05.2010 zum ersten Mal ein Skippertraining für Clubmitglieder an. Die Teilnehmerzahl war auf 8 Personen beschränkt, die sich dann auf zwei Schiffe, nämlich unsere Filou und die
gecharterte Nilfried II verteilten, auf denen sie von den Übungsleitern Volker Stappen und Peter Donnisson unter deren Fittiche genommen wurden. Ziel dieses Trainings war es, den Teilnehmern Sicherheit zu vermitteln sowohl im Vorfeld eines Törns als auch beim Umgang mit dem Schiff. Letzteres war sicherlich der spannendere Bereich. Im Folgenden wird nur ein Teil der Dinge aufgezeigt, der in der zur Verfügung stehenden Zeit abgearbeitet wurde.
Am Anfang stand die Einweisung ins Schiff mit all seiner Technik. Dem Verfasser dieser Zeilen wird die Bedeutung von Kolben und Zylindern erst im nächsten Leben klar werden. Peter Donnisson muß in einem früheren Leben einmal KFZ-Meister gewesen sein, so
detailliert hat er die Dinge beschrieben. Dann ging es endlich los mit dem positiven Streß: Hafenmanöver mit kleiner Crew, d.h. mit 2 Personen. Anlegen, Ablegen, Eindampfen in Achterspring, Eindampfen in Vorspring, Vorwärts in die Box, Rückwärts in die Box, Eindampfen mit Heckleine, Drehen auf kleinem Raum, Leinenwerfen. Dann ging es raus aufs Ijsselmeer : Beidrehen, Beiliegen, Quickstopp, Münchener Manöver, Tear-Drop, Reffen, Schleusenmanöver, Ankermanöver.
Nach jedem Manöver wurde der Rudergänger nach seiner persönlichen Einschätzung befragt. Auch die Mannschaft konnte sich dann dazu
äußern. Das war sehr gut. Natürlich gab es dann immer noch Tipps vom Skipper, wie man es vielleicht besser und leichter machen könnte. Und man durfte auch Fehler machen (aus denen lernt man eh noch am Besten). Zwischendurch zeigte Volker noch beiden Crews, wie das Vorsegel ausgetauscht wird.
Bereits dieser kleine Ausschnitt zeigt, dass es über alle Tage ein intensives und lehrreiches Training war. Alle (auch die beiden
Skipper) haben aus diesen Tagen neue Erkenntnisse gewonnen. Hoffentlich wird so ein Angebot in Zukunft fest ins Programm aufgenommen, denn es ist beim Segeln ein wenig wie beim Autofahren: Hat man den Schein, muss man üben, üben, üben. Segeln ist nur schwerer. Oder hat schon jemand beim Einparken/Ausparken mit dem PKW an die Windrichtung und den Radeffekt gedacht?
Bericht von
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