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Kaum war Weihnachten vorbei, da war auch schon wieder Segeln das Thema Nr. 1. Vom 21. bis 23. Januar fand die erste Regatta der Euro Master Series in Antibes statt und ich wollte dabei sein. Die Series geht durch quer Europa und ist für Laser Segler ab 35.

Die Windprognose war erst nicht so berauschend, aber 3 Tage vorher sagte Windfinder segelbare Bedingungen vorraus. Also hieß es Mitwoch Abend: ab geht‘s, Boot aufs Dach und die Kleinigkeit von 1.100 km Anfahrt gestartet. Nach einer ungemütlichen Übernachtung auf einem Parkplatz kam ich Donnerstag Mittag am Strand an. Kaum angekommen tat der Bootsaufbaureflex sein Werk und am frühen Nachmittag war ich auf dem Wasser zu den Trainingsregatten. Drei Rennen wurden gefahren mit ca. 30 bis 40 Booten. Der Wind war leicht und die Schweizer waren schnell. Nur einmal im letzten Rennen war es mir vergönnt, dass mich ein guten Start als erster durchs Ziel brachte. Die Konkurrenz ist hier stark – alle wissen genau was sie tun.
Freitag Morgen war Start zur ersten Regatta, welche mir immer als surreales Erlebnis in Erinnerungbleiben wird. Der Wind war schwac, quer zur Welle und diese waren gigantisch. BBSTB- Begegnungen bekommen eine andere Brisanz und auf BB schlug einem auf dem Wellenkamm das Segel entgegen. Bei diesen Bedingungen war ich brechend langsam, so dass ich mich im hinteren Drittel an der Luvtonne wiederfand. Dann schlief der Wind ganz ein, und dann kam der zur Welle zugehörige Wind: 5 bis 6 Bf, 90 Grad Winddreher ... Jetzt hieß es auf einmal nur noch den Vormwindgang zu überstehen. Überall gekenterte Boote. Ich hatte den Wind als erstes bekommen, so landete ich an diesem Tag im vorderen Mittelfeld. Leider war‘s das an diesem Tag mit Regattasegeln, aber wir sind nachher noch zum Spaß rausgefahren.
Die nächsten Tage waren dann vom Wind her nicht mehr so gut und am Sontag wurde sehr spät gestartet. Im letzten Rennen schaffte ich noch einen versöhnlichen 7. Platz, so dass ich auf Rang 13 von 32 landete und insgesamt sehr zufrieden war. Mit den Radial waren es insgesamt fast 60 Teilnehmer. Sonntag ging es relativ spät auf die Reise – gut das ich am Montag einen halben Tag Urlaub eingeplant habe. Fazit: das mache ich nochmal.
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