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| Savona - Propriano |
KALLISTE = Die Schöne
Dieser hauchzarte Duft nach Thymian und Mandeln, Feigen, Kastanien ....
und der Hauch von Kiefer, diese leichte Andeutung von Beifuß, diese Ahnung von Rosmarin und Lavendel .....
ach meine Freunde, dieser Duft !!!!!!!
Das ist Korsika!!
Osolemirnix in Asterix auf Korsika
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Am 20.06.2002 ging`s los. Nachts um 1.30 Uhr Helga Prenger eingepackt und 4 Paletten Weizenbier. Helga und mir blieb fast das Herz stehen. 3 Paletten Bier hatten wir schon geschleppt, wie versprochen für Skipper Erwin, die restlichen Paletten musste Fred besorgen. Komisch, auf unseren Bierdosen stand etwas anderes. Statt Pils hatte Fred 4 Paletten Hefeweizen gekauft. Glück für uns Mädels; Pech für Erwin und Fred.
Fred war die ersten Stunden im Auto nicht ansprechbar und verkrümelte sich auf den Rücksitz. Die Bierkutsche fuhr gen Süden. Mittags machten wir Picknick am Luganer See - eben Urlaub.
Die Esmeralda erwartete uns in Savona/Italien. Laut Christel gab es dort nur einen Stadthafen, aber was wir auf Anhieb fanden, war der Fährhafen. Eigentlich wollten wir nicht mit dem Container nach Korsika. Wie gut, dass es Handys gibt.
Wir wurden schon erwartet und wäre da nicht die große alte Festung der Genueser gewesen (die uns die Aussicht auf den Hafen versperrte), hätten wir auch den Stadthafen gesichtet. Aber gut, wir waren angekommen.
War das eine Hitze! Eben das Auto ausladen. Wo sollte das nur alles hingepackt werden? Auf keinen Fall konnten wir in den nächsten Wochen verhungern oder verdursten.
Nach einem kühlen Drink von Christel brachten Erwin und Fred das Auto in Fährnähe auf einen städtischen Parkplatz. Als die zwei mit dem Bus zurückkamen, war schon alles verstaut...
Oh Wunder! Trotz der Hitze meldete sich langsam der Magen. Also auf zum Farinata-Essen (ähnlich wie ein riesengroßer Eierkuchen auf Holzkohle gebacken) mit Gorgonzola und frischem Ruccola. Irgendwie wurden die Teller immer voller statt leerer. Wir hatten doch nur für 5 Personen bestellt. Wir aßen alles auf, wir wollten sicher sein, dass
es am nächsten Tag nicht regnet.
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Um 10.30 Uhr öffnet sich die Brücke im Stadthafen von Savona für uns. Kurs 90° zum roten Vino nach Portofino. Leider fanden wir keinen Wind, und unter Motor holten wir uns unseren ersten Sonnenbrand. Um 18.30 Uhr plumpste der Anker ins Wasser mit Blick auf Portofino. Bei Gnocchi, Salat und rotem Vino nahmen wir Abschied von Portofino, da wir morgens wieder früh los wollten.
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Der erste, der die Augen aufmachte ,sollte die Mannschaft wecken.
Es war 5.30 Uhr. Keiner bewegte sich. Ich setzte mich in die Plicht. Um 6.30 Uhr kam der rote Ball hinter den Berggipfeln hervor. Zeit, um der Sonne entgegen zu schwimmen. Als ich an Bord zurück kam, war immer noch Ruhe im Schiff. Den Zustand änderte ich sofort. Natürlich erntete ich böse Blicke. Erst meine Drohung, morgen alle noch eine Stunde früher
zu wecken, brachte Frieden. Um 6.30 Uhr hieß es: Anker hoch.
Naja, wir waren auf einem Segelboot. Also Groß hoch, Genua raus, Kurs 180 Grad. Schon nach 40 Minuten musste Fred eine Zigarre anstecken, um zu sehen, woher der Wind kam. Eigentlich kam er von nirgendwo. Segel runter, Motor an! Bei 2 Windstärken holten wir mittags den Blister raus und machten um 14.50 Uhr die Leinen fest in Portovenere/ La Spezia.
Wir durften nur 2 Stunden zum Einkaufen an der Kaimauer festmachen. Erwin und Fred blieben an Bord. Da der Supermercado erst um 16 Uhr aufmachte, mussten wir Damen gezwungenermaßen in der Gelateria Siesta machen. So ein Pech aber auch!
Abends ankerten wir in einer Bucht und warteten auf den Wind für den nächsten Tag.
Am 23.06.2002 um 9.00 Uhr ging es unter Motor Richtung Capraira., einer kleinen Insel zwischen Elba und Korsika. Da unser Skipper Erwin uns nicht leiden sehen konnte, durften wir uns mitten im Meer abkühlen, allerdings war die Gefängnisinsel Gorgona sichtbar. Sollte
uns das zu denken geben? Um 18.30 ließen wir den Anker vor dem Hafen Caprairas fallen.
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Am nächsten Tag machten Fred und ich einen Ausflug über die Insel. Einfach herrlich anzusehen, wie die Esmeralda im blauen Wasser schwojte. Aber ganz falsch - Erwin kämpfte mit einem Italiener. Aber nicht etwa ums Eisessen gings, nein anders. Ein italienischer Skipper fuhr vor Erwins Bug (Schiff) von Steuerbord nach Backbord rückwärts und ließ zum Entsetzen von Erwin den Anker fallen, dann fuhr er die Backbordseite zum Heck herunter mit gleichzeitig auslaufender Kette. Hinter dem Heck gings dann auf Esmeraldas Steuerbordseite. Nach 2 Stunden hatte Erwin den gordischen Knoten entwirrt und holte uns pünktlich an der Kaimauer ab.
Und was machte der Wind? Wieder nix. Unter Motor erreichen wir um 16.15 Uhr Macinaggio an der Nordküste Korsikas.
Nachdem wir Wasser gebunkert und ausgiebig im Freien geduscht hatten (im Hafengebäude kostete das Duschen 2 € extra), machten wir uns landfein. In einem kleinen Restaurant ließen wir es uns gut gehen, den Sundowner gabs natürlich auf der Esmeralda.
Am 25.06.02 um 11.20 Uhr hieß es wieder Leinen los. Windstärke, wie so oft, 1 Bft. aus West. Um 16.10 Uhr ließen wir in der herrlichen Bucht von Malfalco (Westküste Korsika) den Anker fallen . Bunte Kühe gingen am Ufer spazieren. Nach dem Essen gingen wir Damen auf Schnorcheltörn. Wir sahen eine große Muräne, herrliche Schwämme und viele bunte Fische.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die herrlich duftende Maccia kamen wir 3 Maiden mit Eukalyptusblättern an den Taucherbrillen zurück. Die Männer hatten das Schiff geputzt und sogar gespült. Können die lieb sein!!!
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Endlich Wind! Um 8.50 Uhr ist der Anker hoch. Mit 3-4 Bft aus Nord geht es Richtung Calvi. Um 13.00 Uhr ankern wir mit Sicht auf die Zitadelle. Ich mache meine Schulaufgaben - eben diesen Bericht schreiben. Die anderen waren schon schwimmen gegangen, aber das tue ich jetzt auch.
Im Fischereihafen von Calvi machten wir um 19.20 Uhr die Leinen fest. Es war Jazzfestival in Calvi. Nach einem Besuch der Zitadelle und einem kühlen Blonden im Hafen betrachteten wir den "alten Ego" aus Monte Carlo (ein riesiges Motorboot mit entsprechender Besatzung). Ohne Krawatte wurde uns der Zugang an Bord verweigert - na, so köpften wir eben einen herrlich kühlen Schampus auf der Esmeralda.
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12.30 Uhr Leinen los. Der Wind ist wieder nicht mit uns. Dicht an der Küste motoren wir Richtung Cargese. In der Bucht von Givolota schnorchelten Christel und ich uns an den Robinsonstrand. Nahe am Ufer schaute uns ein dicker Oktopus an. Um 21.30 Uhr machten wir in Cargese fest. Wir erwarteten laut Wetterbericht für die nächste Nacht oder den nächsten Morgen Wind 7 -8 Bft. NW.
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Wir mieteten uns einen Clio und machten eine Tour durch die herrliche Landschaft Korsikas. Schon bald versperrten uns die ersten Wildschweine den Weg, ab und zu trotteten auch Kühe über die Straße. Erwin musste richtig Arbeit leisten, um uns heil übers Gebirge zu bringen.
In Corte, einer etwas größeren Stadt im Landesinnern, machten wir eine Pause und schauten uns die Oberstadt an, in der lange Zeit der korsische Freiheitskämpfer Paoli gewirkt hatte.
Zu Beginn der Dunkelheit waren wir wieder in unserem Hafen. In einem kleinen Restaurant bei einem korsischen Essen mit Lonzo (korsischem Schinken), Wildschwein auf Kastanien, gebackenen Tomaten und Kartoffeln sowie Käse, Mousse au Chocolat oder Fruchtcoctail beendeten wir diesen schönen Ferientag.
Am nächsten Tag besichtigten wir Frauen Cargese, einen kleinen Ort, der schon früh von den Griechen besiedelt wurde. Um 14.00 Uhr hieß es Leinen los Richtung Ajaccio. Der Wind kam leider nicht wie versprochen aus Nord-West, sondern aus Süd 3-5 Bft. Es stand noch eine hohe Welle und die Esmeralda stampfte durch die See.
Nachdem wir die Sanguinaires (die blutrünstigen Inseln) ohne Pflastergebrauch sicher umrundet hatten, machten wir eine Schwimm- und Esspause mit Kartoffelsalat und Würstchen. Die Sonne schien ziemlich heiß. Helga stellte (laut Skippers Logbucheintragung) die bemerkenswerte Frage: "Wer hat denn die Handtücher da draußen nicht dringemacht ?!" (Sollte heißen: Wer hat die Handtücher nicht reingeholt?) "Deutsch für Weggeschrittene!!" bemerkte Erwin nur.
Um 20.30 Uhr ankerten wir vor dem Hafen in Ajaccio. Christel verwöhnte uns mit Musik und das Bierchen und der Wein schmeckten auch wieder.
Fortsetzung folgt...
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Am nächsten Tag, es war Sonntag, war es soweit. Wir Frauen machten uns nach dem Frühstück stadtfein. Die Männer wollten uns los sein und an Bord arbeiten. Ich glaube, sie schickten uns extra sonntags von Bord, weil fast alle Geschäfte geschlossen waren, aber da war ja noch die Fußball WM. Vergnügt ließen wir uns von Fred an Land paddeln, denn als wir 3 Grazien im Schlauchboot saßen, funktionierte der neue Außenborder nicht. Kaum waren wir von Bord, hatte Erwin einen großen Katamaran mit einer hübschen Französin im Nacken. Die Dame war alleine an Bord, der Anker war ausgebrochen und sie lief verschreckt hin und her, hatte keine Ahnung wie man den Motor startet. Erwin hatte alles fest im Griff und die Herren des Kats eilten auch schon mit dem Beiboot heran. Wir, das Damentrio, suchten uns in der Zeit ein nettes Lokal, um unsere deutschen Fußballjungs zu unterstützen.
Nachdem wir in der 2. Halbzeit etwas leiser geworden waren, hatten wir nun endlich Zeit, das Haus der Familie Bonaparte zu besuchen. Stunden später standen wir am Kai und riefen nach unseren Männern. Wie gut, dass wir alle ein Handy hatten, leider hatte keiner eins dabei. Ich beschloss, zum Schiff zu schwimmen. Nach 10 Minuten im Wasser kam mir unser Schlauchboot entgegen, aber wo war die Besatzung? Erwin hing außenbords am Schlauchboot, denn er war einfach über Bord gegangen. Der Vorgang war eigentlich ganz simpel: Wenn der Außenborder läuft, dreht sich die Schraube, denn der Motor hat kein Vorwärts-Rückwärts-Getriebe. Die Surfleine hatte sich am Heckkorb vertörnt. Als Erwin versuchte, sie zu klarieren, zog ihm der Motor das Schlauchboot unter den Füßen weg. Es passierte das, was Erwin uns schon zu Beginn des Urlaubs versprochen hatte: einmal mit uns schwimmen zu gehen. Mit einem kräftigen Schwung war Erwin wieder an Bord und holte Helga und Christel ab. Ich habe dann auch schwimmend die Esmeralda erreicht.
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Die nächsten 2 Tage lagen wir in Ajaccio. Wir Frauen gaben Geld aus und die Männer reparierten, was das Zeug hielt: Kühlschrank (zieht oben zuviel Luft), Ankerkasten (schlecht laminiert), Außenborder (sprang nicht an, weil Benzin umgekippt, nach 5 Monaten Lagerung unbrauchbar) und Sandalen von Christel (lose Sohle). Abends (01.07. 02) gab es eine kurze Bö mit 7 Bft., danach gingen wir auf Drift. Wir warfen erneut den Anker aus und nach dreimaligem Versuch hielt er endlich. Unsere Christel hielt vorsichtshalber Ankerwache bis nachts um 3 Uhr und löste dabei endlich ihre Kreuzworträtsel. Aber es blieb alles ruhig.
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Um 10 Uhr holten wir den Anker auf und stellten fest, dass er verbogen war (wieder Richten kostete € 71,00). Es ging weiter Richtung Süden. Gegen 13.00 Uhr frischte der Wind auf und drehte auf NW 4-5 Bft. Wir segelten um Cap de Muro und um 14.00 Uhr machten wir vor Porto Pollo eine Schwimmpause. Der Wind wurde stärker und wir liefen in den Hafen von Propriano ein, das nicht ohne Hindernisse. Als wir die Hafeneinfahrt erreicht hatten, machten wir erst mal an der Kaimauer fest. Leider fehlte uns für die Achterleine eine Gelegenheit zum Befestigen. Erwin sagte mir, ich sollte mich mit den Füßen auf die Achterleine stellen und diese gut festhalten. Da stand ich nun. Christel unterstützte mich bald . Helga, an Bord geblieben, gab uns ein kühles Hefeweizen rüber. So konnte es man ja schon aushalten. Die beiden Herren gingen auf Liegeplatzsuche.
Vor uns, längsseits an der Hafenmauer, hatte eine französische Beneteau 46 festgemacht. Alle Schiffe an der Kaimauer lagen römisch- katholisch, wie es sich dank der Mooring anbot, aber Franzosen sind eben Franzosen und etwas anders als die anderen. Sie schauten immer Christel und mich an, wie wir mit unseren Füßen die Leine runterdrückten, aber auf die Idee, sich auch an die Mooring zu legen und für weitere 3 Schiffe Platz zu machen, kamen sie nicht. Erwin und Fred hatten bei der Capitanerie wenig Erfolg. Aus unerklärlichen Gründen durften wir dort nicht liegen bleiben. Endlich hatten Erwin und Fred einen Platz mit Mooring gesichtet. Es wurde alles besprochen und Christel und ich gingen zu dem Liegeplatz, um die Mooring anzunehmen und von Helga die Vorleine. Dann passierte es. Alles konzentrierte sich auf das Anlegemanöver, da wir starken Seitenwind hatten. Leider fuhr zur gleichen Zeit eine Compromis mit Volldampf in unsere Lücke. Wir übernahmen die Vorleine und Fred die Mooring, während er zur gleichen Zeit nach hinten sauste. Was wir nun sahen, war eigentlich nicht zu beschreiben. Erwin und Helga kämpften mit der Compromis, die wie ein BMW auf der Autobahn zwischen der Esmeralda und einem korsischen Motorboot auf der rechten Seite mit Volldampf überholen wollte. Am nächsten Tag, als sich die Wogen etwas geglättet hatten, gab unser deutscher Landsmann (auf der Compromis) zu, dass er uns absichtlich ans Heck gefahren ist, weil er darüber empört war, dass wir seinen von ihm ausgeguckten Liegeplatz eingenommen hatten. Was er übersehen hatte war, dass es reichlich Platz für beide Schiffe gab. Wir sind alle mit einem großen Schreck, aber ohne Schaden davon gekommen.
Am nächsten Tag suchten wir uns einen Platz weiter innen im Hafen. Wir brauchten Wasser und Strom. Unseren rasenden Skipper Roland bewunderten wir weiterhin kopfschüttelnd. Er hatte auf die Mooring verzichtet (wohl zu blöd??), aber sein Schiff an beiden Seiten vom Heck aus zu den beiden Nachbarschiffen verspannt. Sprich: 3 Liegeplätze belegt. Es gibt Skipper, die sollte man nicht über den Rand des Ijsselmeeres herauslassen, denn da war er zu Hause. Die Sonne scheint aber, wie bekannt, auf Gerechte und Ungerechte. Die Gerechten (sprich Erwin und Fred) gingen wieder an die Arbeit und wir 3 Damen in die Stadt. Wir kauften uns je eine Pareoschnalle , ein dickes Eis und eine Tüte Croissants ( auch für die Männer), dann gingen wir zum Strand und gruben uns wie 3 kleine Mädels in den feinen Kies ein. Die eine suchte Muscheln, die andere Schneckenamulette und die dritte Glassteine in allen Farben.
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Es ist Starkwind angesagt. Der Wecker klingelte unsanft um 5.00 Uhr (schon langsame Eingewöhnung auf die nächste Woche). Unter Motor, weil der Wind wieder gegen an blies, erreichten wir um 10.30 unsere Ankerbucht vor Ajaccio.
Nun sitzen wir hier bei 31 Grad, warten auf unsere Henkersmahlzeit und die 8 bft., die da kommen sollen.
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Dieser blöde Wecker (wie zu Hause!): 5 Uhr !!! Um 7 Uhr mussten wir am Bahnhof sein. Mit der korsischen Eisenbahn bummelten wir über eine der romantischsten Strecken Europas. Die Landschaft war herrlich, aber unsere Gesichter weniger. Wir hatten die Esmeralda morgens um 6.30 Uhr verlassen. Erwin und Christel winkten wir noch mit Bikini-Oberteilen und Badehose (die Tempos waren ausgegangen) - und futsch war die schöne Zeit. Um 19.30 Uhr brachte uns die Fähre von I`lle Rousse in 3 Stunden nach Savonna .
Fazit nach 2 ½ Wochen:
- 334 Seemeilen zurückgelegt.
- Erleichterte Esmeralda (weil leergesoffen und von Kilos befreit)
- Skipperehepaar mit Tränen in den Augen (Trauer oder Erleichterung?!?)
Fred wurde vom Skipperehepaar als Bootsmann angeheuert.
Helga hat nach 2 1/2 Wochen eigentlich immer noch keinen Urlaub (aber Sonnenbrand auf der Nase) und ich, die Uschi, Schwielen vom Schreiben an den Händen.
Mein Trost: Letzte SMS von der Esmeralda: " Liebe Mädels und Jungs, die den Ankerkasten reparieren können, sind jederzeit willkommen."
Meine Drohung: Wir drei wintergeprüften Kap Hoorner kommen wieder!
Uschi Alewijnse
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