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Der Deutsche Segler-Verband bietet einige interessante Informations- und Schulungsangebote an.
01. Zweitägiges Seminar für Vereinsausbilder
02. Ausbildende DSV-Vereine im Web
03. Seminartermine 2008
04. Information und Fortbildung auf der boot 2008
05. Matchrace wieder olympisch, Tornado ist raus
06. ORC-International ersetzt IMS
07. Funkzeugnisse – DSV für Übergangsregelung und Vereinfachung
08. Gemeinsame Deutsche Meisterschaften der olympischen Klassen 2011
09. DSV treibt Forschung voran
10. Hansebootpreis für Gunter Persiehl – Lindauer Segel-Club Verein des Jahres
11. Deutscher Seglertag 2007
12. DSV-Jubiläumspokal 2007
13. Erfolgreiche Ausbildung im Club
14. "Grünes Band 2007" für Hamburger Verein
15. Youth Olympic Games 2010
16. Jugendtrainer in Nord- und Süddeutschland gesucht
17. ISAF-Jugendweltmeisterschaft 2008
18. Neuer Flyer Modellsegeln
19. Modellsegler suchen Club
20. Segeln und TV – Medienpräsenz optimieren
21. "boot" Düsseldorf
22. Kampagne zur Förderung des Wassersports
23. Ausrüstungspflicht mit Fäkalientanks
24. Steuerrecht für Ehrenamtliche verbessert
25. Neue Tests zum Thema Antifouling
26. Nutzungsentgelte – neue Anhörung
27. Segler haben Förderung verdient
28. Verkehrsüberwachung an der Küste
29. Leitfaden für umweltgerechte Sportevents
30. Roter Diesel – Probleme mit Restmengen und Tanknotstand
31. Zukunft des Segelsports
Vom 15. bis zum 16. Februar 2008 veranstaltet der DSV wie beim Deutschen Seglertag 2007 angekündigt ein Seminar für Vereinsausbilder im Bereich Führerscheine und Funkzeugnisse. Der Workshop findet in den Räumen der DSV-Geschäftsstelle in Hamburg statt. Die Teilnehmer werden in die Anwendung der neuen Lehrmittel für die Führerscheinausbildung (PowerPoint-Grafiken) und in das neue Arbeitsheft "Segeln für Kids" eingewiesen. Weiterhin werden die Themen Didaktik, Pädagogik, Rhetorik und Sporttechnik erörtert. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt auf maximal 25 Personen. Der Kostenbeitrag pro Person beträgt 30 Euro. Evtl. Reise- und Übernachtungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Anmeldungen bitte ab sofort schriftlich auf dem Vereins-Briefbogen mit DSV-Mitgliedsnummer an den Deutschen Segler-Verband, Abteilung Führerscheine.
DSV-Vereine können ihr Ausbildungsangebot auf der Homepage www.dsv.org in einer neu eingerichteten Datenbank veröffentlichen. Ein entsprechender Fragebogen steht auf der Website in der Rubrik Führerscheine/Funk „DSV-Vereinsausbildung/Informationen“ als Download bereit. Bitte ausgefüllt per Post oder Fax (040 / 63 20 09-28) an die DSV-Geschäftsstelle senden. Der Vordruck kann auch für die Korrektur oder Ergänzung bereits veröffentlichter Angaben verwendet werden.
Der Deutsche Segler-Verband hat in einem Flyer alle aktuellen Termine für Ausbilder (Fachübungsleiter/Trainer) zusammengestellt. Die Broschüre enthält die Lehrgänge des DSV, die Aus- und Fortbildungen der einzelnen Landesseglerverbände sowie die jeweiligen Ansprechpartner. Der Flyer kann bei der DSV-Geschäftsstelle, Abteilung Ausbildung, bestellt werden.
Der DSV lädt die mit der Ausbildung befassten Vertreter aus DSV-Vereinen zu einer Informationsveranstaltung im Rahmen der „boot“ in Düsseldorf ein. Termin: Montag, 21. Januar 2008, 16:00 Uhr in Raum L, CCD Ost. Dauer ca. 2,5 Stunden. Neben aktuellen Informationen zu Sportbootführerscheinen und Funkzeugnissen werden auch die beim Deutschen Seglertag 2007 angekündigten neuen Lehrmittel für die Führerscheinausbildung (PowerPoint-Grafiken) sowie das neue Arbeitsheft "Segeln für Kids" vorgestellt. Wegen des Raumbedarfs ist eine schriftliche Anmeldung (Fax: 040-632009-28 oder fuehrerscheine@dsv.org) spätestens bis zum 31. Dezember beim DSV erforderlich. Eine gesonderte Einladung nach der Anmeldung erfolgt nicht. Die Kosten der Veranstaltung trägt der DSV. Reise- und sonstige Kosten (z.B. Eintrittsgeld für die Messe) werden nicht übernommen.
Die International Sailing Federation (ISAF) hat die Weichen für das olympische Programm 2012 gestellt. Auf ihrer Jahrestagung im portugiesischen Estoril beschlossen die Delegierten, die Disziplin Match-Race wieder aufzunehmen. Zunächst jedoch nur für Frauen. Der Abstimmung über die künftig nur noch zehn statt wie bisher elf Disziplinen für die olympische Segelregatta 2012 fiel der Katamaran Tornado zum Opfer. Das olympische Segelprogramm für Frauen besteht nun 2012 aus den Kategorien Einhand, Zweihand, dem Surfbrett sowie einem noch zu wählenden Kielboot für das Matchracing. Die Männer segeln in fünf Jahren in folgenden Kategorien um olympisches Edelmetall: Einhand, Einhand für schwerere Segler, Surfen, High-Performance-Jolle und Kielboot. Die jeweiligen Bootsklassen der Disziplinen müssen bei der ISAF-Jahrestagung 2008 gewählt und anschließend vom IOC ratifiziert werden. ISAF-Präsident Göran Petersson gab in Portugal außerdem bekannt, dass die Stadt Perth in Australien die Gemeinsamen Weltmeisterschaften der olympischen Klassen 2011 ausrichten wird.
Der Offshore Racing Congress hat bei der ISAF-Jahrestagung 2007 in Portugal sein neues Vermessungssystem "ORC-International" präsentiert. Mit der Formel, die auf dem bisherigen IMS-System basiert, aber umfangreich modifiziert wurde, soll sportlichen Booten mehr Chancen als bisher eingeräumt werden. Die einfache und preiswerte Vermessungsformel ORC-Club bleibt in Kraft. Die ORC-Gebühren für die Messbriefe bleiben 2008 ebenfalls unverändert. Fietje Judel erklärte während der Tagung seinen Abschied vom International Technical Committees (ITC) des ORC und wurde zum Dank für seine langjährige Mitarbeit in das Committee of Honour berufen. Sein Nachfolger im ITC wird ab 2008 Kay-Enno Brink. Dr. Wolfgang Schäfer wurde vom Congress als Deputy Chairman wieder gewählt. Ausführliche Infos zum ORC-Meeting im News-Bereich von www.dsv.org.
Der Deutsche Segler-Verband hat sich gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für eine erneute Übergangsregelung für die seit 1. Oktober 2007 eingetretene Bußgeldbewehrung der Funkzeugnispflicht ausgesprochen. Die Bußgeldbewehrung war bis zum 30. September 2007 ausgesetzt worden. Die Saison 2007 hat jedoch gezeigt, dass diese Frist für viele Wassersportler zu kurz bemessen war. Außerdem schlägt der Verband dem Ministerium vor, den Prüfungsfragenkatalog auf weitere Vereinfachungsmöglichkeiten zu prüfen. Dies würde Ausbildung und Prüfung für die Bewerber erleichtern. Auf der DSV-Homepage wurde eine Datenbank eingerichtet, die Auskunft über Vereine und Ausbildungsstätten gibt, die zum Funkzeugnis ausbilden. Siehe www.dsv.org, Menü Führerscheine/Funk.
Der DSV plant, nach den erfolgreichen Veranstaltungen 2003 in Flensburg und 2007 am Chiemsee auch im Jahr 2011 wieder gemeinsame Deutsche Meisterschaften in allen olympischen Bootsklassen zu veranstalten. Vereine, die an der Ausrichtung dieser Regatta interessiert sind, werden gebeten, sich bis zum 15. März 2008 bei der DSV-Geschäftsstelle zu melden.
Der DSV hat seinen wissenschaftlichen Berater Prof. Dr. Ehinger gebeten, geeignete Schwerpunkt-Forschungsfelder zu definieren, auf denen Potenziale für künftige Leistungssteigerungen im Spitzensegelsport erschlossen werden können. "Wir denken hier voraus", so DSV-Präsident Rolf Bähr. "Unsere Strategie sowohl beim Aufbau neuer Nachwuchsmannschaften als auch im Bereich Forschung und Technologie sind ganz klar auf die Olympischen Spiele 2012 gerichtet."
Gunter Persiehl, langjähriger Vorsitzender und heutiger Commodore des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) wurde bei der Eröffnungsfeier der diesjährigen hanseboot für sein herausragendes Wirken im Segelsport mit dem Hansebootpreis 2007 geehrt. Der 600 Mitglieder starke Lindauer Segel-Club wurde bei der selben Veranstaltung zum "Verein des Jahres" ernannt. Die Vereinsvorsitzende Christl Holz nahm den Preis entgegen.
Das DSV-Präsidium will die Kommunikation zwischen den einzelnen Gremien des Dachverbandes, den Medien und den Vereinen weiter ausbauen. Das machte DSV-Präsident Rolf Bähr beim Deutschen Seglertag vom 23. bis 24. November 2007 in Leipzig deutlich. Auch die Ausbildung in den rund 1400 Mitgliedsvereinen wird künftig noch stärker unterstützt. DSV-Vizepräsident Uwe Jahnke stellte in Leipzig gleich ein ganzes Bündel von Initiativen vor. Sichtlich beeindruckt waren die rund 300 Delegierten und Gäste von einem umfangreichen Paket an Powerpoint-Grafiken, die als moderne Lehrmittel in der Führerscheinausbildung eingesetzt werden können. Der DSV wird den ausbildenden Clubs die Grafiken im Frühjahr kostenfrei und exklusiv zur Verfügung stellen. Ergänzt wird das elektronische Medium um das neue Arbeitsheft "Segeln für Kids" für die Jüngstenschulung sowie um ein neues, zweitägiges Seminar für Ausbilder in DSV-Vereinen.
Auch aus der Politik gab es erfreuliche Nachrichten. Bei der Eröffnung des Deutschen Seglertages am 23. November im Museum für bildende Künste Leipzig machte der Ministerialrat im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Klaus Grensemann, deutlich, dass es keine weiteren Reglementierungen für Wassersportler geben soll. Stattdessen plant das Ministerium eine Kampagne, die bei den Aktiven für mehr Sicherheitsbewusstsein werben soll. Zu Gast war auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach, der berichtete, dass sich alle 16 Bundesländer für eine Verankerung des Sports in der deutschen Verfassung ausgesprochen haben.
Auf der Arbeitstagung wurden drei Resolutionen verabschiedet. Darin fordert der Deutsche Seglertag, dass die zurzeit laufende Erhöhung von Pachten für bundeseigene Wasser- und Uferflächen in einem angemessenen Rahmen bleibt, dass die Ausbildung in Vereinen gefördert wird und dass die Prüfungsanforderungen zum Erwerb des Short Range Certificate (SRC) auf das für Sportbootfahrer unerlässliche Maß liberalisiert werden.
Wie stark die DSV-Vereine im Regattasport sind, zeigt die Bilanz der vergangenen Segelsaison. Der DSV-Präsident sprach von einem "regelrechten Medaillenregen", den der deutsche Segelsport mit 18 Gold-, 10 Silber- und 11 Bronzemedaillen bei Welt- und Europameisterschaften im Jahr 2007 erleben durfte. Rolf Bähr: "Diese schönen Ergebnisse verdanken wir einer erfolgreichen Kombination aus Talent, konsequentem Training und guter Betreuung. Sie wird auf vielen Ebenen geleistet: in unseren Vereinen, in den Leistungszentren der Landesseglerverbände und an den Trainingsschwerpunkten des DSV in Kiel und Warnemünde."
Als Kassenprüfer für die kommenden vier Jahre wurden Peter Becker (Segler-Club "Gothia"), Oliver Kosanke (Mühlenberger Segelclub) und Mathias Perret (Bayerischer Yacht-Club) gewählt. Der DSV-Jugendobmann Wolfgang Wagner (Post-Sportverein Koblenz) und der DSV-Obmann für spezielle Segeldisziplinen Manfred Lenz (Windsurfingclub Dreiländersee) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Goldene Ehrennadel des DSV erhielt Dr. Hans Jochen Rüdel (Kieler Yacht-Club), der von 1984 bis 2007 für den Verband ehrenamtlich tätig war und nicht erneut als Kassenprüfer kandidierte.
Einigkeit herrschte nach einem umfangreichen Bericht des DSV-Vizepräsidenten Christoph Hillebrand bei den Finanzen: Die Jahresrechnungen des Verbandes für 2005 und 2006 wurden von den Delegierten einstimmig angenommen und die Beiträge bleiben stabil. Seinen großen Dank sprach Rolf Bähr den Vertretern des Segler-Verbandes Sachsen sowie der Stadt Leipzig aus, die die Organisation der Tagung mit viel Engagement unterstützt hatten. Der nächste Deutsche Seglertag wird vom 9. bis zum 11. Oktober 2009 in Friedrichshafen am Bodensee ausgerichtet.
Insgesamt 29 Vereinen verlieh Rolf Bähr die erstmals vergebene Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildungsarbeit im Club. Zudem wurden zehn Clubs mit dem Jubiläumspokal Meisterschaften und neun Vereine mit dem Jubiläumspokal für besondere Leistungen im Fahrtensegeln ausgezeichnet (siehe nachfolgende Meldung).
Beim Deutschen Seglertag wurden 19 Vereine mit dem DSV-Jubiläumspokal für Meisterschaften und für Fahrtenwettbewerbe geehrt. Der Pokal wird alle zwei Jahre an Clubs vergeben, deren Steuerleute im Vorjahr und im aktuellen Jahr nach einem Punktesystem bewertete Bestplatzierungen 1 bis 6 bei Meisterschaften bzw. in den beiden Vorjahren nach einem Punktesystem bewertete Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen bei Fahrtenwettbewerben erreicht haben.
Jubiläumspokal Meisterschaften 2007:
Verein Seglerhaus am Wannsee
Freie Vereinigung d. Tourensegler Grünau 1898
Yachtclub Berlin-Grünau
Wassersport-Verein Hemelingen
Norddeutscher Regatta Verein
Hamburger Segel-Club
Schweriner Yacht-Club
Schweriner Segler-Verein von 1894
Duisburger Yacht-Club
Lübecker Yacht-Club
Jubiläumspokal Fahrtenwettbewerbe 2007:
Segler-Verein Stößensee
Klub am Rupenhorn
Berliner Yacht-Club
Seglervereinigung 1903 Berlin
Cöpenicker Segler-Verein
Wassersportverein 1921
Yachtclub Wendenschloß
Segelclub Rheingau
Club der Kreuzer-Abteilung
Insgesamt 29 DSV-Vereine sind beim Deutschen Seglertag für ihre erfolgreiche Ausbildungsarbeit ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand erstmals in diesem Jahr für Aktivitäten in den Jahren 2006 und 2007 statt. Die Clubs erhielten eine Urkunde, eine Flagge, eine Plakette sowie Aufkleber, die sie für ihre Mitgliederwerbung nutzen können.
Ausgezeichnete Vereine 2007:
Seglervereinigung 1903 Berlin
Segel-Club Brise 1898
Segelgemeinschaft Erlangen
Segelsportclub Kahl
Yachtclub Gollenshausen
Hochschul-Segelclub Freiburg
Schwimm-Club Wiesbaden 1911
Freizeit-Sport-Club Dynamo Windrad
Segelclub RHE
Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne
Mühlenberger Segel-Club
Akademischer Seglerverein zu Hannover
Wassersport-Club Gifhorn
Northeimer Segelclub
Segel-Club Sarstedt
Segelclub Prinzensteg
Duisburger Yacht-Club
Düsseldorfer Segelclub Unterbacher See
Segel-Kameradschaft Unterbacher See
Hiltruper Segel-Club
Segelklub Bayer Uerdingen
Borkener Segelclub
Warendorfer Wassersport-Verein
Polizeisportverein Unna
Segler-Kameradschaft Troisdorf
Segel-Club Rhein-Sieg
Brühler Surf-Club 1976
Segel- und Yachtclub Kaiserslautern
Segelclub Dresden-Wachwitz
Der Mühlenberger Segel-Club ist mit dem Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein 2007 ausgezeichnet worden. Die Jury des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Dresdner Bank entschied sich für den an der Unterelbe beheimateten Club aufgrund seiner hervorragenden Nachwuchsarbeit für die mehr als 230 jugendlichen Mitglieder. Die 1987 ins Leben gerufene Auszeichnung ist mit einer Förderprämie von 5.000 Euro verbunden.
Das Internationale Olympische Committee (IOC) hat die vier von der ISAF vorgeschlagenen Segel- bzw. Surf-Disziplinen für die Youth Olympic Games 2010 akzeptiert. Damit stehen folgende "Events" fest: Windsurfer Girls, Windsurfer Boys, Single Person Girls und Single Person Boys. Das IOC hatte vorgegeben, dass für den Segelsport insgesamt 100 Plätze zur Verfügung stehen. Innerhalb der drei vom IOC vorgegeben Altergruppen ist für die Segelevents die Besetzung der Altersgruppe der 15-16jährigen vorgesehen. Jede teilnehmende Nation darf voraussichtlich maximal zwei der Events besetzen, um möglichst vielen Nationen die Teilnahme zu ermöglichen. Eine vom ISAF Executive Committee berufene Arbeitsgruppe wird nun über das auszuwählende Boots- und Board-Material sowie über das Qualifikationssystem beraten. Das IOC möchte junge Leute auch in die offiziellen Funktionen einbeziehen. Die ISAF unterstützt dieses Ziel und schlägt vor, dass 50 Prozent der Race Officials unter 30 Jahre alt sein sollten.
Der Mühlenberger Segelclub aus Hamburg und der Württembergische Yacht-Club vom Bodensee suchen je einen hauptamtlichen Trainer für die Jugendarbeit. Beide Vereine erwarten eine hohe fachliche Kompetenz, die Trainerlizenz A oder B oder die vergleichbare Ausbildung einer Sporthochschule. Weitere Informationen: Mühlenberger Segel-Club, www.msc-elbe.de, Tel. 040 / 866 31 08. Württembergischer Yacht-Club, www.wyc-fn.de, Tel. 07541 / 222 80.
Für die vom 10. bis zum 19. Juli 2008 im dänischen Aarhus ausgetragene ISAF-JWM kann jeder nationale Verband eine Meldung pro Disziplin abgeben. Startberechtigt sind Jugendliche der Jahrgänge 1990 und jünger. Grundsätzlich beabsichtigt der DSV, alle sieben Disziplinen zu besetzen. Folgende Regatten werden für die Qualifikation der deutschen Teilnehmer/innen genutzt:
Segelsurfen männlich und weiblich auf Neil Pryde RS:X:
21.05.-25.05.08, Ijsselmeer, Medemblik / NED, Holland-Regatta
Zweihand männlich und weiblich auf 29er:
22.03.- 24.03.08, Mittelmeer, Cavalaire / FRA, Euro-Cup 1
10.05.- 12.05.08, Ostsee, Kiel-Schilksee, Pfingstbusch/YES
Einhand männlich auf Laser Standard:
10.05.- 12.05.08, Ostsee, Kiel-Schilksee, Pfingstbusch/YES
Einhand weiblich auf Laser Radial:
10.05.- 12.05.08, Ostsee, Kiel-Schilksee, Pfingstbusch/YES
16.05.- 18.05.08, Ijsselmeer, Hoorn / NED, Europa Cup
Katamaran – Multihull open – auf Sirena SL 16:
Da die Sirena-SL-16-Klasse in Deutschland noch nicht verbreitet ist, soll die Ausscheidung bzw. Nominierung auf dem Hobie Cat 16 erfolgen.
Die endgültige Entscheidung über die Besetzung aller Disziplinen behält sich der DSV vor. Für die Wertung im 29er und im Laser Radial werden die jeweiligen Regattaergebnisse (Punktzahlen) addiert; zusätzliche "Streicher" gibt es nicht. In den Zweihandklassen können sich grundsätzlich nur Mannschaften qualifizieren, die gemeinsam an den Ausscheidungsregatten teilgenommen haben. Von den qualifizierten bzw. nominierten Seglerinnen und Seglern wird erwartet, dass sie sich konsequent auf die JWM vorbereiten. Für alle DSV-Teilnehmer ist ein gemeinsames Vorbereitungstraining direkt vor der JWM vom 5. bis zum 8. Juli 2008 in Kiel-Schilksee geplant.
Mit dem Slogan "small boats – great sport" wirbt eine neu vom Deutschen Segler-Verband herausgegebene Broschüre für das Modellsegeln im Club. Vereine, die den Flyer für ihre Eigenwerbung nutzen möchten, können die Info-Schrift bei der Abteilung für spezielle Segeldisziplinen der DSV-Geschäftsstelle anfordern.
Der DSV-Verein "Modellbau Rodenkirchen" sucht im Raum Wuppertal/Köln/Düsseldorf einen Verein, dessen Gelände gegen finanzielle Beteiligung und ehrenamtlichen Arbeitseinsatz mitgenutzt werden kann. Weitere Infos und Kontakt: Ralph Tacke, Tel. 02175 / 68 33 oder www.modellbaurodenkirchen.de.
Wie bekommen die Segelsportvereine ihre Veranstaltungen ins TV? Diese Frage war Thema eines Vortrags in der Reihe "DSV-Kompakt" auf der hanseboot 2007. DSV-Präsident Rolf Bähr, der bis 2004 als Vorstand der Filmförderungsanstalt Berlin wirkte, und Detlev Freiherr von der Goltz vom Kieler Unternehmen Video Media GmbH & Co. KG erläuterten den DSV-Vereinen die Arbeitsweise der Sender, die Anforderungen an gute Segelbilder sowie die Entscheidungskriterien der Programmverantwortlichen. Fazit: Wenn die Vereine die Presse in ihrer Arbeit unterstützen, haben auch mittelgroße Events eine Chance auf ein paar TV-Minuten. Tipps und Infos, wie der Support aussehen kann, stehen im News-Bereich von www.dsv.org.
Der DSV hat auf der Messe "boot 2008" einen eigenen Info-Stand. Vom 19. bis zum 27. Januar stehen die Mitarbeiter des Deutschen Segler-Verbandes in Halle 14, Stand A 57 für Fragen und Anregungen rund um den organisierten Segelsport zur Verfügung.
Im Gespräch mit Staatssekretärin Karin Roth (SPD) am 25. Oktober 2007 in Berlin hat sich der DSV für eine Förderung des Wassersports ausgesprochen. Die vom Bundestag am 5. Juli 2007 beschlossene und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geplante, öffentlichkeitswirksame Sicherheitskampagne für den Wassersport darf deshalb nicht abschreckend wirken. Frau Staatssekretärin Roth hält eine positive Vermittlung der Sicherheitsthemen für eine gute Idee. Die im Deutschen Olympischen Sportbund zusammengeschlossenen Wassersportspitzenverbände werden dazu ihre Vorschläge unterbreiten.
Zur Saison 2008 treten neue Regelungen zur Nachrüstungspflicht mit Fäkalientanks für Yachten auf der Ostsee in Kraft. Demnach sind künftig alle Schiffe, die vor 2003 gebaut wurden und weniger als 11,50 m lang (Rumpflänge) oder weniger als 3,80 m breit sind (jeweils + 1 m zur bisherigen Regelung!) sowie alle Schiffe, die vor 1980 gebaut wurden, von der Nachrüstungspflicht befreit. Darüber hinaus kann im Einzelfall die Befreiung von der Nachrüstungspflicht beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie beantragt werden. Die Befreiung wird gewährt, wenn durch ein Gutachten nachgewiesen wird, dass die Nachrüstung "technisch unmöglich" ist oder dass deren Kosten entweder 10 Prozent des Schiffswertes oder 4000 Euro übersteigen. Das Gutachten muss von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder von einem gemäß Norm EN 45013 zertifizierten Boots- und Yachtsachverständigen erstellt werden. Alle anderen Sportboote, die die Ostsee befahren und eine Toilette an Bord haben, müssen mit einem Rückhaltesystem und einer Vorkehrung für die landseitige Entsorgung (entsprechend ISO 8099) ausgestattet sein. Die Nichtbeachtung kann mit einem Befahrensverbot und einem Ordnungsgeld geahndet werden. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen den zuständigen Ministerien und dem Deutschen Segler-Verband, dem Deutschen Motoryachtverband sowie dem Bundesverband Wassersportwirtschaft. Der DSV hatte seit Inkrafttreten der 2. Ostseeschutz-Änderungsverordnung im Dezember 2004 eine sportgerechte und handhabbare Regelung dieser Thematik gefordert.
Am 21. September hat der Bundesrat mit großer Mehrheit das vom Bundesfinanzministerium vorgelegte und vom Deutschen Bundestag bereits verabschiedete "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" verabschiedet. Das als "Hilfen für Helfer" bezeichnete steuerrechtliche Gesetzespaket tritt nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft. Wesentliche Kernpunkte sind:
- Die so genannte Übungsleiterpauschale wird von bisher 1.848 auf 2.100 Euro erhöht.
- Die Höchstgrenzen für den Spendenabzug wurden von derzeit fünf oder zehn Prozent einheitlich auf 20 Prozent gesteigert.
- Für ehrenamtliche Verantwortungsträger in den Vereinen ist als steuerfreie Aufwandspauschale ein Freibetrag von 500 Euro eingeführt worden.
- Körperschafts- und Gewerbesteuer werden auch weiterhin nicht erhoben, wenn die Einnahmen des Vereins aus seinen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben nur in geringem Umfang fließen: Die wirtschaftliche Betätigung gemeinnütziger Vereine soll erst von 35.000 Euro Jahresumsatz (bisher: 30.678 Euro) an besteuert werden.
- Ebenfalls auf 35.000 Euro aufgestockt wurde die Besteuerungsgrenze für sportliche Veranstaltungen eines Vereins: Wenn die Einnahmen einschließlich der Umsatzsteuer jährlich das Limit nicht übersteigen, wird die Tätigkeit als Zweckbetrieb behandelt.
Das Hamburger Forschungs-Institut LimnoMar betreibt seit 2005 mit Unterstützung des DSV die Website www.bewuchs-atlas.de. Herzstück dieser Homepage ist die Bewuchs-Datenbank, die Auskunft darüber gibt, in welchem Revier welcher Bewuchsdruck vorherrscht und welches Antifouling umweltschonend und dennoch ausreichend wirksam ist. Diese Datenbank soll nun ausgebaut werden, um mittelfristig den Bewuchsdruck in möglichst allen relevanten deutschen Segelrevieren zu ermitteln. In Zusammenarbeit mit LimnoMar und den Landesseglerverbänden hat der DSV dafür 35 DSV-Vereine ausgewählt, die an geeigneten Revieren beheimatet sind. Zu Beginn der Saison 2008 werden Testplatten in den jeweiligen Häfen ausgehängt und im Oktober zusammen mit einem Fragebogen an das Institut LimnoMar zurückgesandt. Die Ergebnisse werden anschließend von LimnoMar ausgewertet und mit entsprechenden Antifouling-Empfehlungen in den Bewuchs-Atlas aufgenommen. Weitere Infos unter www.dsv.org.
Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat am 19. September 2007 den Deutschen Olympischen Sportbund und den Deutschen Segler-Verband erneut zum Thema Nutzungsentgelte für bundeseigene Wasser- und Uferflächen angehört. Die Verbände hatten eine nochmalige Erörterung der Problematik gefordert, weil die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung inzwischen erste Klagen gegen Vereine eingereicht hat, die sich weigern, überhöhte Entgelte zu zahlen. DOSB-Generalsekretär Dr. Michael Vesper, DSV-Präsident Rolf Bähr und Dr. Harald Seiler (DOSB) erläuterten den Mitgliedern des Bundestages, dass der Wassersport die vom Bundesrechnungshof geforderte Anpassung an die Veränderung des Lebenshaltungskostenindex akzeptiere, nicht jedoch darüber hinaus reichende, übermäßige Erhöhungen.
Der CDU-Arbeitskreis Küste und der Deutsche Segler-Verband haben im September in Berlin Strategien für eine zukunftsweisende deutsche Wassersport- und Wassertourismuspolitik diskutiert. Dabei sprachen sich beide Seiten für die Beibehaltung der Pauschalabgeltung für die Schleusen- und Hebewerksgebühren aus, um dem einzelnen Wassersportler Gebühren zu ersparen und unnötige Bürokratie zu vermeiden. Einig waren sich die anwesenden Vertreter auch darin, dass die bundeseigenen Wasserflächen noch stärker für den Tourismus genutzt werden können. DSV-Präsident Rolf Bähr betonte zudem, dass der Verband die Einführung eines Yachtregisters ablehne. "Für uns und für alle Segler weltweit ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Schiffe Namen und nicht Nummern haben", so Rolf Bähr. "Dabei muss es auch in Deutschland bleiben".
Klaus Brähmig, MdB und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, empfahl, möglichst viele Vertretungen von naturgebundenen Sportarten zu bündeln. Der Wassersport hat dazu bereits Anfang 2006 das Forum Wassersport gegründet, unter dessen Dach die Bundesverbände für die Sportarten Segeln/Surfen, Kanu, Rudern, Motorbootsport, Wasserski und Wakeboarding sowie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zusammenarbeiten. Das Kuratorium für Sport und Natur bezieht darüber hinaus weitere naturbezogenen Land- und Luftsportarten ein.
Ein gemeinsames Anliegen der Küstenpolitiker und des DSV sind angemessene Abstände zwischen den einzelnen Etappenhäfen an der Ostseeküste. Nach wie vor ungelöst ist dabei die Offenhaltung oder Alternativplanung zum Naturhafen Darßer Ort. Der CDU-Arbeitskreis Küste und der Deutsche Segler-Verband wollen künftig in Fragen der Küstenpolitik enger zusammenarbeiten.
Der DSV sieht keine Notwendigkeit – wie in einem Entwurf zur Änderung des Seeaufgaben-Gesetzes geplant – die Instrumente der Verkehrsüberwachung auf den Küstengewässern um verhaltensunabhängige Kontrollen zu erweitern. Revierzentralen und Behördenfahrzeuge überwachen den Sportbootverkehr schon jetzt lückenlos und wirksam. Die Wasserschutzpolizei Hamburg berichtet für 2006 von weniger Beanstandungen bei hoher Kontrolldichte. Eine weitergehende Beeinträchtigung der Freiheit und Unbeschwertheit des Sportbootverkehrs sollte deshalb vermieden werden.
Der Deutsche Olympische Sportbund hat zusammen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit einen Leitfaden für umweltgerechte Sportgroßveranstaltungen erarbeitet. Die Broschüre "Green Champions für Sport und Umwelt" arbeitet nicht nur die ökologischen Auswirkungen solcher Events auf, sondern begleitet eine Veranstaltung von der Anfangs- bis zur Endphase mit praxisorientierten Checklisten, Tipps und Empfehlungen. Weitere Informationen stehen im Web unter www.dosb.de.
Seit Mai 2007 ist es deutschen Sportbootfahrern verboten, im Ausland getankten roten Diesel im Haupttank nach Deutschland zu bringen. Die vorher geltende Ausnahme für den Fall, dass die "Zurückweisung auf Grund der Umstände unverhältnismäßig" erschien, gibt es nicht mehr. Das Bundesministerium für Finanzen teilte mit: "Zur Vermeidung des Tanktourismus und um die Missbrauchsgefahr des Zutankens von rotem Diesel (Heizöl) in Deutschland zu verhindern, dürfen Sportboote nur dann Heizöl in ihrem Hauptbehälter nach Deutschland verbringen, wenn eine Betankung mit Heizöl im Land ihrer Zulassung gestattet ist. Dies heißt, dass nur belgische Sportboote mit Heizöl im Tank nach Deutschland einfahren dürfen." Nicht nur aus Belgien zurückkehrende Sportboote sind mit diesem Problem konfrontiert. Auch nach einer England- oder Norwegenreise (dort wird ebenfalls roter Diesel abgegeben) stellt sich die Frage "Was tun mit der Restmenge?" Die Oberfinanzdirektion Hamburg erteilte dem DSV dazu folgende Auskunft: Bei Einreise mit Restmengen roten Diesels aus einem der EU-Länder oder aus Norwegen ist im erst erreichbaren Hafen der Zoll aufzusuchen und die Restmenge zu deklarieren. Hier ist mit Nachweis der Tankbelege eine Ausnahme vom Verbringungsverbot zu beantragen. Wichtig ist, dass dies unverzüglich geschieht. Wenn erst bei einer Zollkontrolle roter Diesel entdeckt wird, ist mit der Einleitung eines Steuerstrafverfahrens zu rechnen. Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Besteuerung von Energieerzeugnissen sind deutsche Bunkerstationen verpflichtet, steuerfreien Diesel für die gewerbliche Schifffahrt rot einzufärben. Dies hat zur Folge, dass die rund 160 Bunkerstationen oft überhaupt keinen ungefärbten Diesel mehr abgeben, weil sie dazu einen zweiten Tank installieren müssten. Der DSV setzt sich gemeinsam mit weiteren betroffenen Wassersportspitzenverbänden für eine sportgerechte Lösung ein, die vor allem vermeiden soll, dass Sportboote mangels Tankmöglichkeit per Kanister betankt werden müssen.
Das Präsidium hat zentrale Zukunftsfragen des deutschen Segelsports analysiert und die Ergebnisse sehr intensiv mit dem Seglerrat diskutiert. Das daraufhin noch einmal überarbeitete Zwischenergebnis finden Sie sowohl in der Seglertagsbroschüre 2007 als auch auf der Internetseite des Deutschen Segler-Verbandes im Newsbereich unter „Zukunft des Segelsports“. Das Präsidium lädt die Mitgliedsvereine des DSV ein, ihre Meinung und Einschätzung zu dieser Analyse beizutragen. Das Dokument soll künftigen Diskussionen als Grundlage dienen und helfen, die Anliegen des Vereinssegelsports gemeinsam zu befördern.
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