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Auch dieses Jahr sollte wieder ein Absegeln mit Vereinsschiffen in Südholland stattfinden.
Bis zwei Wochen vorher wusste niemand so recht, ob es überhaupt stattfindet und wer mitfährt, denn es hatten sich bis dato nur drei Leute angemeldet. Als Treffpunkt war die Schleuse vor Bruinisse ausgemacht. Umso schöner war die Überraschung, als dann vor der Schleuse drei Schiffe von Vereinskameraden festmachten. Und es kamen:
- die Jonathan mit Skipper Peter Donnison und Crew Barbara Rheinbold, Volker Stappen, Thilo Funke
- Lady J mit Ingrid u. Detlef Hänel
- Novesia mit Karl Heinz Uttke und Crew
Nach einem freudigen Hallo und einigen Diskussionen, ob die Schleuse geschlossen ist oder nicht, wurde als erstes Etappenziel Brouwershaven gewählt. Einige Windschübe und Kuchenstücke später machten wir in dessen Marina fest. Später lief noch die Seewind mit Bernd Daniel und Crew im Hafen ein und der restliche Abend neigte sich dann im nächsten Restaurant bei einem Wiedersehensumtrunk und Essen zu Ende.
Am Donnerstag segelten wir es bei leichtem Wind nach Herkingen zum Anfang des Grevelinger Meeres. Unterwegs wurde mit dem Zuruf "Immer das Fahrwasser entlang" noch einem verirrten Motorboot der Weg durch das Grevelinger Meer gezeigt. Als schönen Abschluss dieses Abends erwies sich Karl Heinz' Bilderrätsel: Damit sich ja keiner Rat bei einem anderen holen konnte, wurde jeder einzeln ins Boot gerufen und durfte dann unter dem wachsamen Auge der Crew der Novesia dieses Rätsel lösen. Dieses Bilderrätsel entpuppte sich als so detailreich, dass ich fast 70 % der Bilder erraten musste. Ich denke meinen Mitseglern erging es genauso, denn anders kann ich mir meinen dritten Platz nicht erklären.
Am Freitag segelten wir bei 2 Bft mit achterlichem Wind und Sonnenschein nach Goes und unterwegs setzten wir den Blister. Da ich das auch noch nicht so oft gemacht habe, weihten mich Peter und Volker in die Geheimnisse des Blistersegelns ein. Der Abend fand dann in gemütlicher Runde auf den Booten seinen Ausklang.
Samstag früh hieß es dann Leinen los in Goes und als letztes Ziel des Absegelns wählten wir Oude Tongue im Volkerrak. Da der Weg als nicht so weit erschien und das Hochwasser auch Nachmittags günstig für uns ausfiel, entschlossen wir uns kurzerhand in Stavenisse eine Kaffeepause einzulegen. Kaum in Stavenisse angekommen, traute manch einer nicht seinen eigenen Rechenkünsten in Sachen Tidennavigation und legte sicherheitshalber 5 Minuten später schon wieder ab. Dem folgten wir nach einer Ortsbesichtigung auch.
Traditionsgemäß hatte Karl Heinz Uthke auch dieses Jahr für den letzten Abend des Absegelns eine Tombola organisiert. Der
Tisch mit den Gewinnen war so reich gedeckt, das man fast geglaubt hat es wäre Weihnachten, wenn man nicht wüsste, dass erst Anfang Oktober ist. Da dieses Jahr die Teilnehmerzahl nicht so hoch war, aber die Tombola für 100 Personen ausgelegt war, entschlossen wir uns kurz darauf das jeder 10 Lose kauft. Da es wenig Nieten gab, sah man dementsprechend hinterher viele freudige Gesichter ihre ganzen Gewinne auf dem jeweiligen Boot zu verstauen. Der Erlös der Tombola sollte dann anschließend in einer nahe gelegenen Hafenkneipe umgesetzt werden, was uns aber nur bedingt gelang. Kein Wunder nach vier Tagen Erholung und Ruhe auf See ist man halt den Kneipenkrach nicht mehr gewohnt.
Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen und die Boote fuhren in ihre Ausgangshäfen zurück. Das Absegeln war auch dieses Jahr wieder ein tolles Erlebnis nicht zuletzt wegen der guten Organisation und den Gewinnspielen sondern weil auch das Wetter mitspielte und Vereinskameraden Ihre Schiffe zur Verfügung stellten und damit das Absegeln ermöglichten. Vielleicht entscheiden sich nächstes Jahr doch ein Paar Mitglieder mehr am Absegeln teilzunehmen. An dieser Stelle sei schon mal angemerkt, das der 03.10.2008 ein Freitag ist und somit man nächstes Jahr ohne ein Tag Urlaub nehmen zu müssen drei Tage segeln gehen kann.
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Bericht von
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| Wir haben an dieser Stelle ein paar Bilder vom Absegeln veröffentlicht. Zum Vergrößern einfach auf das Foto klicken. |
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